Sonntag, 22. Januar 2012

Campingurlaub mit dem Wohnwagen


Mein Ehemann und ich besitzen einen kleinen, in die Jahre gekommenen, Wohnwagen,
mit dem wir 1-2 mal im Jahr umherziehen. Genau dieses "Umherziehen" ist es, was den
Reiz ausübt! Wir besitzen ein mobiles Häuschen und können dort verweilen, wo´s uns
gefällt. Wenn´s dann langweilig wird, ziehen wir einfach weiter! Es ist ein kontrollierbares
Abenteuer, eben viel freier als Hotel oder Ferienwohnung. Auch das Fahren mit Anhänger
ist nicht schwer, das können Frauen auch!!! Sicher, wir haben auch schon mal an ein WoMo
gedacht, aber es ist zu teuer (man muss dann 3 Autos unterhalten) und wir finden es
angenehmer, den Wohnwagen abzuhängen, und dann die Umgebung nur noch mit dem PKW zu erkunden. Hat Vorteile! Mein Mann und ich planen dieses Jahr eine Reise durchs Cornwall, soll dort sehr schön sein. Wo es auch noch wirklich beeindruckend ist, möchte ich euch hier zeigen:

                         Fjord-Norwegen
2007 erfüllten wir uns einen langgehegten Traum, eine 4-wöchige Reise durch Westnorwegen! Es war unbeschreiblich! Ein Abenteuer, an dessen Ende wir über 6000 km mehr auf unserem, ohnehin schon altersschwachem, Citroen XM hatten.

Ankunft in Langesund, Weiterfahrt über Kristiansand nach Stavanger. In Stavanger Stadtbesichtigung, besitzt ca. 180 alte Holzhäuser.Von Stavanger nach Jorpeland
am Idsefjord, Camping Solvik direkt am Wasser. Wetter bis jetzt immer gut, kein Regen!

 

Spazierfahrt über preisgekrönte Brücke nach Forsand,schmale Straße direkt am Lysefjord gefahren, sehr bizarre Felsmassive und Geröllfelder, vereinzelte, traumhaft gelegeneHäuser





Extrem beschwerlicher Aufstieg zum Preikestolen ( berühmter Fels, 600m über dem Lysefjord) Wetter sehr schön, atemberaubende Aussicht . Sportmuffel hat durchgehalten, trotz künstlichem   Knie! Auf dem Weg nach oben immer wieder Gletscherseen.


Von Jorpeland dann die E13 an drei Fjorden entlang nach Sand, dann E46 nach Aksdal an den Grindafjord. Man muss immer wieder Fähren und Tunnel nutzen, um weiter zu kommen!








Sehr schöner Campingplatz mit Fjordblick Von hier Tagestour über die Halbinsel Karmoy. Den ersten Regentag gehabt.








Abstecher nach Odda, an vielen Wasserfällen vorbei, durch 5-6 Tunnel,der längste 7,5 km lang.
In Odda zum Buarbreengletscher gewandert.Unterhalb des Gletschers abgebrochen, kamen nicht weiter wegen größerer Wasseransammlungen. Hatten aber eine tolle Aussicht ins Tal und auf den Gletscher.


100 Jahre alter gepflegter Bauernhof
unterhalb des Gletschers. Vom 15 Sept.-15 März kommt hier überhaupt keine Sonne hin und immer ein lautes Rauschen des Gletscherbaches,abgeschieden und sicher nichts für jeden!







Fahrt von Sauda nach Roldal, innerhalbvon 20 Min. ist man im Hochgebirge wieder faszinierende Landschaft, unzählige Gletscherseen, diese speisen die vielen Wasserfälle.








In Roldal alte Stabkirche angesehen.


Abschied vom Grindafjord auf E39 Fähre nach Hodnanes, am Hardangerfjord entlang,
Regenwetter, keine guten Fotos, Stadtcampingplatz in Bergen angefahren.Stadtbesichtigung, immer noch Nieselregen.Bryggen, Bergens älteste Besiedlung aus dem 13.Jahrh. gehört zum Weltkulturerbe.



Wetter wieder wie im Hochsommer. Weiter Richtung Sognefjord die E16, zahlreiche Tunnel von Voss bis Gudvangen. Dort auf sehr schönem Campingplatz mit Hütten und Blick auf Wasserfall erst mal richtig ausruhen, wir brauchen eine längere Pause! wir sind hier an der Spitze des kleinen Naroyfjord.



Wetter super, Sonne .
Vom Naeroyfjord durch den
Gudvangatunnel 11km lang, kurz danach wieder Tunnel7km
dann der längste Tunnel der Welt, der Laerdalstunnel 25km lang. Unheimlich, trotz Klaustrophobie  gut durchgehalten  In Laerdal wieder auf Fähre. Auf die 5 nach Sogndal am Sognefjord, Campingplatz angefahren.


Traumhafte Fahrt bei strahlendem Sonnenschein von Sogndal nach Gaupne, zum Nigardsbreen,
am besten zugänglicher Gletscher.
Am Jostedalselva (Gletscherfluss) entlang, auch hier schon wirklich türkisfarbenes Wasser!
Unterhalb des Gletschers geparkt und einen wunderschönen Marsch bis zum Gletscher gemacht! Nur über Steine kraxeln, keine großen Steigungen.




Eine 12stündige Tagestour bei mildem, etwas schwülem Wetter von Sogndal nach Lom auf der bekannten Touristenstrasse 55. Ab Luster beginnt die Hochgebirgsstrasse, man erreicht den höchsten Gebirgspass Nordeuropas. Hier oben ist es kühl, es liegt noch Schnee im Juli.
In Lom eine von noch 28 erhaltenen Stabkirchen besichtigt, ca um 1150. Gleiche Strecke zurück zum Campingplatz. Jetzt erst mal wieder ein Ruhetag, das Wetter dafür passend, Nieselregen!

Aufbruch zum Geirangerfjord, Hellesylt sehr guter 
Campingplatz, wieder Blick aufs Wasser. 
Der Geirangerfjord, 20 km lang, fängt hier an!
Ach ja, mein Mann  musste zwischendurch mal die Brems-
beläge  wechseln!!!

Direkt am Campingplatz liegt die Fähre, mit der man ins Dorf Geiranger fahren kann.



Berühmte Wasserfälle im Fjord sind die sieben Schwestern und der Freier.
Stadtbesichtigung - Alesund

 Sehr schöne Stadt, die 1904 total abgebrannt war und im
 Jugendstil wieder aufgebaut wurde. Ungewöhnlich für
 Norwegen.


Ganz tolle Aussicht hat man vom Stadtberg "Aksla".
Im Hintergrund sieht man die vorgelagerten Inseln
und die Sunnmore-Alpen. Leider etwas diesig an
dem Tag.

Schweren Herzens aus Hellesylt weggefahren! Anstrengende Tour nach Strym auf die 60, dann 15 nach Lom, weiter Tessandem auf 51 nach Fagerness. Nur durch Gebirge, tolle Mondlandschaft. Wenig Grün  Moose, Flechten und Geröllfelder. Dann nach Gol auf die 7 Richtung Sokna . Abends total müde an der Strasse übernachtet.




Morgens ganz früh weiter nach Heddal , Stabkirche besichtigt.


 Die letzten Tage in Südnorwegen nahe Kristiansand, Kragero auf einem ruhigen Campingplatz
 verbracht. Schöne Schärengegend, alles etwas flacher, viele Norweger besitzen hier ihr
 Feriendomizil.

                                            Tschüss Norwegen, wir kommen wieder!!!!!!



Sonntag, 15. Januar 2012

Taschen - Parade



Hiermit oute ich mich als Taschenfreak. Ja, ich gehöre auch zu den Weibern,
die am liebsten zu jedem Outfit eine andere Tasche brauchen,aber keine
Gucci, Prada oder sonstwas Langweiliges. Nein, natürlich nur Patchwork-selfmade!









 


Mittwoch, 11. Januar 2012

Patchworkwochenende - voller Erfolg!


Unser Gruppentreffen am Wochenende auf einem, für Seminare und Firmentreffen ausgebautem  historischen Anwesen, war herrlich! Wirklich alles stimmte, die schöne Umgebung, das reichhaltige, frisch zubereitete Essen, das nette Personal und die super gute Stimmung in unserer Gruppe. Das soll wohl sein, wenn man so verwöhnt wird und sich nur aufs Nähen konzentrieren kann!
Fazit - das Ganze wird nächstes Jahr gleiche Zeit, gleicher Ort wiederholt! Toll!!!!!!



So ist der Quilt für meine Tochter auch schon vollständiger geworden.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Jeans trifft Krawatte


Da ich über die Jahre eine wirklich stattliche Anzahl an Krawatten gesammelt habe,
( ungefähr 300 Stück) und ich auch etliche ausrangierte Jeans besitze, dachte ich
warum nicht mal die derbe Jeans mit den edlen Krawatten in einem Quilt vereinigen.
Schließlich trägt Mann ja heutzutage auch feines Hemd mit Schlips zu Jeans und Turnschuhen.
Hier das Ergebnis:


Aus den übrig gebliebenen Resten habe ich für Treny zwei Taschen für Düsseldorf gearbeitet. http://trenystaschen.blogspot.com/


 Die Aktion, die Treny da ins Leben gerufen hat finde ich richtig klasse, näheres siehe Link!


Dienstag, 3. Januar 2012

Garden Stars


Diesen Quilt aus dem gleichnamigen Buch von Liz Schwartz und Stephen Seifert
habe ich für meinen Sohn und meine Schwiegertochter gearbeitet. Er liegt dort
auf dem Gästebett und leuchtet! Das Buch kann ich ehrlich empfehlen,es sind
48 Garden Stars drin, allerdings nur was für Leute, die gerne auf Papier nähen.
Mir hat es sehr viel Spass gemacht, nur das Abfisseln des Papiers ist eine Straf-
arbeit! Ich hatte zum Glück fleißige Helfer aus meiner Patchworkgruppe!




Sonntag, 1. Januar 2012

Gruppentreff


Ich freue mich riesig auf das nächste Wochenende, wo es doch schon wieder
 was zu feiern gibt. Man kommt ja aus dem Feiern gar nicht mehr raus, erst
Weihnachten, dann Silvester und jetzt das 20igjährige Bestehen unserer Patchwork-
gruppe! Unsere liebe R. hat uns eine nette Unterkunft mit Verpflegung und viel Platz
zum Nähen organisiert.Ich habe einen neuen Quilt für meine Tochter angefangen, sie
hat das Muster und die Farben mit ausgesucht, ich glaub der wird toll.




Am Wochenende geht`s dann weiter!